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Vergleich: Hohes Schmerzensgeld nach vollständiger Durchtrennung des Hauptgallengangs

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01.04.2026
Landgericht Köln
Streitwert:
60.000
Rechtsanwalt
Christian Lüken

Was ist passiert?

Unser Mandant kam mit starken Bauchschmerzen in ein Krankenhaus. Obwohl die Blutwerte auf eine ernste Entzündung hindeuteten, wurde er mit einem Schmerzmittel nach Hause geschickt.

Tage später war klar: Es lag eine schwere Gallenblasenentzündung vor, die sofort hätte behandelt werden müssen. Bei der anschließenden Operation wurde der Hauptgallengang vollständig durchtrennt. Es folgte eine Notfalloperation in einer Universitätsklinik.

In den nächsten drei Jahren war unser Mandant mehr als 13 Mal im Krankenhaus. Die Beschwerden begleiteten ihn dauerhaft im Alltag und im Beruf.

Die Fehler des Krankenhauses

Zwei vom Gericht bestellte Sachverständige bestätigten: Das Krankenhaus hat auf mehreren Ebenen versagt. Bei der Erstbehandlung wurden trotz klarer Warnsignale keine ausreichenden Untersuchungen gemacht. Unser Mandant hätte aufgenommen werden müssen – statt nach Hause geschickt zu werden.

Bei der Operation selbst wurde der Gallengang vollständig durchtrennt und auf einer Strecke von drei Zentimetern entfernt. Ein Fehler, der einem Arzt nicht passieren darf.

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