Wieviel Schmerzensgeld steht Ihnen zu?
Trümmerbruch des rechten Unterschenkels nach einem Verkehrsunfall.
Erhöhte Blendempfindlichkeit der Augen nach Laseroperation (Aufklärungsfehler).
Fehlende Aufklärung bei nur relativ indizierter Bandscheibenoperation. Es kam zu einer Spondylodistitis (bakterielle Infektionskrankheit der Bandscheibe).
Teilverlust des Daumens nach einem Unfall.
Schultergelenkssprengung Tossy II nach Verkehrsunfall.
Eindellungen der Haut am Bauch nach fehlerhaft durchgeführter Fettabsaugung.
Eindellungen der Haut nach fehlerhaft durchgeführter Fettabsaugung.
Schnittverletzung der rechten Hand mit Schädigung des Nervus Medianus
Tibiakopffraktur am rechten Bein ohne Dauerschaden
HWS-Distorsion II. Grades + Verletzung der Schulter.
Nasenbeinbruch mit Trümmerbruch der Nasenscheidewand durch vorsätzliche Körperverletzung. Es verbleibt als Dauerschaden ein leichter Höcker an der Nasenwurzel.
Distale Radiusfraktur nach Verkehrsunfall.
Oberarmfraktur wurde nicht erkannt, über zwei Wochen starke Schmerzen.
Hypertrophe Narbe über dem Brustansatz nach Entfernung eines Muttermals (Aufklärungsfehler).
Mittelfußfraktur mit der Notwendigkeit zweier Operationen
Öffnung der Bauchhöhle aufgrund einer Korrekturoperation nach Behandlungsfehler.
Stumpfes Bauchtrauma mit Milzruptur.
Fehlerhafter Einsatz einer Zahnprothese. Optische und psychische Beeinträchtigungen.
HWS-Distorsion + BWS-Distorsion.
Hundebiss in den Oberarm; eine Narbe verbleibt dauerhaft.
Fehlende Aufklärung über die mögliche Behandlungsalternative eines im Halsbereich liegenden Tumors. Es kam zur Durchtrennung des Nervengewebes und einer Lähmung des Armes über einen Zeitraum von mehreren Monaten.
Verspätet eingeleiteter Kaiserschnitt und falscher Einsatz der Kristeller-Hilfe führte zur Uterusruptur. Aufgrund der Uterusruptur kam es zur Ablösung der Plazenta, was eine Mangelversorgung des Kindes bedingte. Es kam zu einer hypoxisch-ischämischen Enzephalopathie (Schädigung des Gehirns) II. – III. Grades.
Fehlerhafte Aufklärung über die Möglichkeit einer Sectio (Kaiserschnitt) sowie fehlerhaftes Unterlassen eines Kaiserschnitts trotz Vorliegen eines pathologischen CTG. Es kam bei vaginaler Entbindung zu einer Armplexusparese (Lähmung des Armes).
Schlaganfall nach fehlender Aufklärung über das Risiko eines Schlaganfalls vor einem chirurgischen Eingriff. Dauerhafte Sprachbehinderung.
Grober Behandlungsfehler in der Gefäßchirurgie führte zum Teilverlust der rechten Hand bei Entfernung des Daumens, des Zeigefingers und Teilen des Mittelfingers.
Durchtrennung des Gallengangs bei einer Gallenoperation. Aufgrund der Gefahr einer Leberzirrhose kam es zu einer gravierenden psychischen Belastung.
Fehlende Aufklärung bei einer Manipulation an der Wirbelsäule über das Risiko der Einblutung. Als zurechenbare Folge der daraufhin tatsächlich aufgetretenen Einblutung kam es zu einer inkompletten Querschnittslähmung des Patienten.
Eine schwere Erkrankung (Endokarditis) wurde nicht rechtzeitig erkannt und die Überweisung in eine Klinik erfolgte nicht. Aufgrund der Verzögerung wurde die Aortenklappe zerstört und musste operativ ersetzt werden.
Obwohl ein Bandscheibenvorfall zuvor nicht ausgeschlossen wurde, kam es zur Durchführung der chirotherapeutischen Manipulation. Dies führte zu einer Verschlimmerung des Bandscheibenvorfalls, sodass eine konservative Therapie nicht mehr möglich war.
Verabreichung weiterer Narkosemedikamente während einer instabilen Kreislaufsituation. Dies führte zu einer Blutdrucksenkung. Aufgrund dieses Behandlungsfehlers kam es zu einem hypoxischen Hirnschaden mit Todesfolge.
Erhöhte Blendempfindlichkeit der Augen nach Laseroperation (Aufklärungsfehler).
Erhebliche Verschlechterung der Sehschärfe auf einem Auge nach Laseroperation (Aufklärungsfehler).
Eine akute Appendizitis (Blinddarmentzündung) wurde nicht rechtzeitig erkannt. Aufgrund dieses Behandlungsfehlers kam es zu einem Blinddarmdurchbruch der sich insgesamt kompliziert entwickelte.
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Häufig gestellte Fragen zur Schmerzensgeldtabelle
Wie viel Schmerzensgeld kann man verlangen und wie hilft die Schmerzensgeldtabelle bei der Berechnung der Höhe des Schmerzensgeldes in Ihrem konkreten Fall? Hier finden Sie alle Informationen zur Tabelle.
Was ist eine Schmerzensgeldtabelle?
Menschen, die durch einen Unfall, einen Behandlungsfehler oder einen Angriff verletzt wurden, haben einen Anspruch auf eine angemessene Entschädigung für die erlittenen Verletzungen und Beeinträchtigungen. Neben den materiellen Schadensersatzansprüchen (Verdienstausfall, Haushaltsführungsschaden, Pflegeschaden etc.), die gegebenenfalls auch entstanden sind, haben diese Menschen gegenüber dem Schädiger einen Anspruch auf ein angemessenes Schmerzensgeld. Doch wie bestimmt sich die Höhe des Schmerzensgeldes, welches Schmerzensgeld ist angemessen? Es gibt im deutschen Recht keine Gliedertaxe, wie beispielsweise bei einer privaten Unfallversicherung, oder einen bestimmten Tagessatz für die Dauer einer Beeinträchtigung. Vielmehr orientieren sich Gerichte bei der Bemessung des Schmerzensgeldes anhand vergleichbarer Fälle. Eine breite Fallsammlung findet sich in sog. Schmerzensgeldtabellen.
Inhalt der Schmerzensgeldtabelle
Im Grunde ist eine Schmerzensgeldtabelle also eine Zusammenfassung vieler verschiedener Urteile zum Schmerzensgeldanspruch, in denen ein Gericht für eine konkrete Art der Verletzung einen Entschädigungsbetrag für den Geschädigten festgelegt hat. Mangels einer gesetzlich verbindlichen Berechnung mussten Richter und Anwälte selbst einen Weg finden, Verletzungen und Schmerzensgeld in eine angemessene Beziehung zu bringen. Entstanden ist im Ergebnis eine Sammlung von Entscheidungen und Geldbeträgen, die zumindest den Weg weist, wie viel Schmerzensgeld der Geschädigte in der Regel erwarten kann.
Berechnung und Bewertung auf Basis der Tabelle
Im wirklichen Leben ist kein Unfall mit einem anderen identisch und dies gilt auch für den Verletzten selbst. Es ist also keineswegs so, dass für jeden Anspruch auf Schmerzensgeld ein Blick in die Auflistung der gezahlten Schmerzensgeldbeträge ausreicht, um sofort und genau den eigenen Anspruch zu bestimmen. Die Faktoren, die bei der genauen Einstufung eine Rolle spielen, kommen aus ganz unterschiedlichen Lebensbereichen:
- Welche Beeinträchtigungen liegen überhaupt vor?
- Was bedeutet dies nach den konkreten Lebensumständen für den Betroffenen?
- Wie lange und wie stark hat er unter der Verletzung zu leiden?
- Gibt es Folgeschäden?
- Muss eine Mitschuld berücksichtigt werden?
Das kann dazu führen, dass ein Armbruch nach einem Verkehrsunfall bei zwei verschiedenen Anspruchstellern zu ganz anderen Ergebnissen beim Schmerzensgeld führt.
Anwendung der Schmerzensgeldtabelle durch hoch spezialisierten Anwalt
Nutzt ein Betroffener für die Festsetzung seiner Ansprüche Schmerzensgeldtabellen, wird er später nicht selten feststellen, dass ein spezialisierter Rechtsanwalt seine Forderung oft deutlich höher ansetzt. Dies ist nicht überraschend, denn der Anwalt ist mit den Details der Schmerzensgeldberechnung vertraut und zieht die Tabelle nur als ersten Ausgangspunkt heran.
Jeder Mandant genießt die individuelle Betrachtung, die für ihn das optimale Ergebnis in den Verhandlungen mit dem Schädiger erreicht oder der Durchsetzung seines Anspruchs vor Gericht dient. Auf diese juristische Betrachtung im Bereich Schmerzensgeldanspruch ist unsere Kanzlei spezialisiert. Als Rechtsanwälte vertreten wir bundesweit Mandanten, die Ihren Anspruch auf Schmerzensgeld durchsetzen wollen.